Die drittgrößte Inselgruppe der Philippinen ist Palawan. Diese Provinz wird von etwa 755.412 Menschen bewohnt, auf einer Fläche von etwa 14.896 Quadratkilometern. Sie gehört dem Regierungsbezirk Western Visayas an und liegt etwa 500 Kilometer von Manila entfernt, und somit in der Mitte der Südküste, genauer gesagt an der Sulusee. Dem Inselverband von Palawan gehören viele kleinere Inseln an, sowie Korallenriffe, die auf jeden Fall einen Besuch wert sind.
Der Inselverband trennt die Sulusee vom Südchinesischen Meer. Desweiteren sind auf dieser Insel einige Gebirgsketten zu finden. Der höchste Berg ist der Mount Mantalingajan, welche am höchsten Punkt etwa 2085 Meter hoch ist. Mit einer Einwohnerzahl von etwa 755000 Menschen ist Palawan die am wenigsten besiedelte Inselgruppe der Philippinen. In der Hauptstadt des Inselverbandes Puerto Princesa leben etwa 162000 Menschen, was somit schon etwa ein Fünftel der Bevölkerung ausmacht. Im Vergleich zu anderen Inselgruppen ist jedoch die Zuwachsrate an Einwohnern am höchten. Sie beträgt circa 3,7 %.
Der Staat versucht gegen die nur schwerlich anlaufende Besiedlung vorzugehen, indem sie die Grundstückspreise rapide gesenkt haben. Die Ureinwohner von Palawan sind die Bataks und Palawans. Auf dieser Inselgruppe leben jedoch auch Nomaden, die ständig weiterziehen und sich von der Jagd ernähren. 80% der Bewohner sind dem katholischen Glauben angehörig und in jeder größeren Stadt wie beispielsweise der Hauptstadt Puerto Princesa sind viele katholische Kirchen zu finden.
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